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Kerstin Gier - Ein unmoralisches Sonderangebot
Kerstin Gier - Ein unmoralisches Sonderangebot
Die 33jährige Olivia hat mit ihrem Traummann Stephan gerade eine eigene Gärtnerei eröffnet, die allerdings partout nicht aus den roten Zahlen kommt...
CHF 18.90
Spielzeit: 4:28 h
Sprecher:Irina von Bentheim
Autor: Kerstin Gier
Die 33jährige Olivia hat mit ihrem Traummann Stephan gerade eine eigene Gärtnerei eröffnet, die allerdings partout nicht aus den roten Zahlen kommt. Da macht ihr geiziger Schwiegervater seinen beiden verschuldeten Söhnen ein geschmackloses Angebot: Tauschen sie für ein halbes Jahr ihre Frauen, so winken ihnen am Ende 1 Million Euro.

Home » Literatur » Nikolai Gogol Die Toten Seelen

Nikolai Gogol Die Toten Seelen

Nikolai Gogol

Nikolai Gogol Die Toten Seelen

CHF 41.90
 
Sprecher: Peter Matic
Verlag: Preiser Records
ISBN: 3708500415
Format: MP3 192kbps download
Beigaben: keine
Inhalt des Hörbuchs Spielzeit Auswahl Dateigröße Downloadzeit
Preis
12:02 h 827 MB berechnen CHF 41.90

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Inhalt:

„Tote Seelen“ gilt als wichtigstes Werk des einflussreichen russischen Autors Nikolai Gogol. Die episodenhaft verfasste, scharf beobachtete und oft irrwitzige Reise des „Seelenkäufers“ Tschitschikow durch das feudale Russland zeichnet sich durch ein facettenreiches Gesellschaftsbild ebenso aus wie durch die groteske Komik und bissige Sozialkritik dieses Werkes, das sich mal als scharfe Satire, mal als schwarz-polemische Posse auslegen lässt: Ein absurder Tanz in einer Welt, in der ein Schriftstück längst mehr über den Wert eines Menschen aussagt als die Frage, ob er noch lebt.

Welch ein Roman! Das zaristische Russland des frühen 19. Jahrhunderts mit seinen geradezu grotesken Lebensumständen: Die zaghaften Reformversuche der Zaren, bei denen die Leibeigenschaft abgeschafft oder reformiert werden sollte, waren allesamt gescheitert. So misst sich ein russischer Bürger, Kaufmann, pensionierter Offizier oder Gutsbesitzer daran, wie viele „Seelen“ er besitzt - wie viele Bauern und Landarbeiter als sein Eigentum leben. Für die „Seelen“ in seinem Besitz zahlt der Bürger Steuern - die Zählung und damit die Festlegung der Steuerhöhe erfolgt jedoch aus Kostengründen nur alle fünf bis zehn Jahre.

Nun tritt der Pawel Iwanowitsch Tschitschikow auf den Plan, in Wahrheit ein wegen Bestechung entlassener Zollbeamter: Zu einem Spottpreis kauft er Namenslisten verstorbener Leibeigener, „tote Seelen“ also. Zunächst ist jeder froh, die nutzlose Steuerlast loszuwerden. Was Tschitschikow mit den so erworbenen „toten Seelen“ plant, erfährt der Leser Hörer erst viel später ...

Der Leser Hörer folgt nun dieser grotesken Zentralfigur auf einer Reihen von Besuchen: Tschitschikow trifft meist recht skurrile Gutsbesitzer und Beamte und durchreist dabei ein breit angelegtes Panorama der russischen Gesellschaft, an der Reformversuche stets gescheitert waren - und die nach wie vor, mit oft grotesken Resultaten, an der längst so überholten wie abgelebten Leibeigenschaft festhielt. Mit feinsinnigem Witz und spitzer Feder skizziert Gogol hier ein absurdes Sammelsurium an Charakteren, die in ihrer Prunksucht und Habgier allzu menschlich wirken - und dabei um nichts weniger geistlos und stumpf als die toten Seelen, die sie besitzen und verschachern.

Bald kursieren wilde Gerüchte über den fremden Seelenkäufer - doch zum Skandal kommt es erst, als plötzlich der „Marktwert“ toter, aber steuerpflichtiger Leibeigener in den Bürgerstuben diskutiert wird und manch einer fürchtet, die Toten zu billig verkauft zu haben. Und was plant dieser Tschitschikow überhaupt?

Nehmen wir die Auflösung der Geschichte vorweg: Tschitschikow will möglichst viele Seelen besitzen. Diese Seelen, für die er schließlich Steuern zahlt, will er an die Kreditanstalten verpfänden, die damals in aller Welt neu gegründet wurden. Mit dem Kredit - 200 Rubel für jeden steuerpflichtigen Leibeigenen, gleich in welchem Zustand - hofft er, schließlich selbst ein Gut kaufen und mit lebenden „Seelen“ füllen zu können. Alles ein Trick - und so absurd, dass es glatt hätte funktionieren können.

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